AI / KI Publishing

Wenn Inhalte in KI-Systeme „publiziert“ sollen, kommt es auf die Ziele an. KI-Systeme wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity greifen in der Regel nicht direkt auf einzelne Einsendungen zu, sondern werden mit großen Datenmengen trainiert oder nutzen aktuelle Webinhalte über Suchindizes.

Hier sind die wichtigsten Wege:


1️⃣ Öffentlich im Web veröffentlichen (für KI mit Webzugriff)

Viele KI-Systeme beziehen Informationen aus:

  • Öffentlich zugänglichen Webseiten
  • Nachrichtenportalen
  • Presseportalen
  • Blogs
  • Fachportalen
  • Foren

✅ Vorgehen:

  • Eigene Website erstellen (SEO-optimiert)
  • Blogartikel veröffentlichen
  • Fachbeiträge auf Plattformen publizieren
  • Inhalte strukturieren (Schema.org, klare Überschriften, saubere HTML-Struktur)

💡 Wichtig:
Inhalte müssen indexierbar sein (kein Login, kein No-Index-Tag).


2️⃣ Über strukturierte Plattformen veröffentlichen

Einige Plattformen werden häufiger in Trainings- oder Suchprozessen berücksichtigt:

  • Fachartikel (z. B. in Branchenportalen)
  • Wissenschaftliche Publikationen
  • Open-Data-Plattformen
  • Whitepaper-Datenbanken
  • Wissensdatenbanken

3️⃣ Eigene KI trainieren oder fine-tunen

Wenn du willst, dass eine KI garantiert deine Inhalte nutzt, kannst du:

  • Eigene KI-Modelle trainieren
  • Fine-Tuning bei Anbietern wie OpenAI nutzen
  • Retrieval-Augmented-Generation (RAG) einsetzen
  • Eigene Vektordatenbank aufbauen

Das ist besonders sinnvoll für:

  • Unternehmen
  • Expertenwissen
  • Interne Dokumentationen

4️⃣ APIs & Plugins nutzen

Du kannst Inhalte direkt einbinden über:

  • API-Schnittstellen
  • Custom GPTs
  • KI-Chatbots auf deiner Website

So stellst du sicher, dass deine Inhalte bei Anfragen berücksichtigt werden.


5️⃣ Sichtbarkeit erhöhen (indirekter Weg)

Je öfter dein Inhalt:

  • verlinkt wird (Backlinks)
  • zitiert wird
  • in seriösen Quellen erscheint

desto wahrscheinlicher wird er von KI-Systemen berücksichtigt.


🚨 Wichtige Klarstellung

Du kannst Inhalte nicht direkt an „die KI“ einsenden, damit sie in zukünftige Trainingsdaten aufgenommen werden. Trainingsprozesse sind:

  • großflächig
  • kuratiert
  • nicht öffentlich beeinflussbar